Gericht urteilt: Jogger trägt Mitschuld an Unfall mit Hund

In Parks und auf Spazierwegen im Grünen finden sich nun wieder neben Joggern vor allem auch Hundebesitzer und ihre tierischen Gefährten ein. Viele der Hunde sind unangeleint. Immer wieder kommt es vor, dass Jogger ihr Tempo beim Anblick eines Hundes nicht verlangsamen und von diesem angesprungen werden. Sei es nun, dass der Hund spielen möchte oder der Jagdtrieb des Hundes geweckt wurde.

Verletzt der Jogger sich nun, weil er z. B. hinfällt, ist er ebenfalls schuld an dem Unfall, weil er den Hund bereits aus weiter Entfernung sehen konnte und es ihm daher zumutbar gewesen wäre, einen Bogen um das Tier zu laufen oder das Tempo zu verringern. Mit solch einem unberechenbaren Verhalten des Hundes hätte er in jedem Falle rechnen müssen. Der Hundehalter muss für die Kosten nicht aufkommen. Der Jogger hat bei einem Sturz eine Mithaftung.

 

Das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ist manchmal kompliziert. Aber wenn sich Hundehalter, Jogger und Radfahrer gleichermaßen auf ein Miteinander konzentrieren und sich entsprechend verhalten, können solche Unannehmlichkeiten vermieden werden. 

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Meldungen über Staupe-Erkrankungen nehmen zu!

 

Wer gerne mit seinem Hund einen Waldspaziergang macht, sollte jetzt besonders vorsichtig sein. In letzter Zeit wurden leider in verschiedenen Regionen wieder Füchse gefunden, die von der Staupe befallen waren. 

 

Diese Viruserkrankung ist zwar für den Menschen ungefährlich, doch kann das Virus nicht nur Wildtiere, sondern auch Haustiere befallen. Insbesondere Hundebesitzer sollten deshalb besonders achtsam sein und auf eine vorsorgliche Impfung ihrer Tiere achten.

 

 

Um Gefahr von Ihrem Vierbeiner abzuhalten, sollten Sie überprüfen, ob Ihr Liebling geimpft und somit gegen Staupe geschützt ist. Ungeimpfte Hunde können sich nämlich durch Wildtiere anstecken. Die Übertragung der Staupe erfolgt entweder durch Direktkontakt mit erkrankten Tieren oder über Futter und Gegenstände, die mit Ausscheidungen erkrankter Tiere verunreinigt sind. 

Brut und Setzzeit. Hunde bitte an die Leine!

Viele wildlebende Tiere wie Feldhasen, Rehe und Wildschweine bekommen bald Nachwuchs. Für Hundehalter bedeutet das, dass die Hunde in vielen Städten und Kommunen wieder angeleint werden müssen. Leider gibt es in Deutschland keine einheitliche Richtlinie. Unsere Bundesländer und Kommunen haben verschiedene Hundegesetze und Hundeverordnungen erlassen. Für die Bereiche 'Wald und Flur' sind die einzelnen Bundesländer zuständig, während innerhalb der Gemeindegebiete die Kommunen bestimmen, ob und unter welchen Umständen Hunde angeleint werden müssen. Dies sollte daher jeder Hundebesitzer in Erfahrung bringen, vor allem auch, wenn er in einem anderen Bundesland Urlaub macht und mit seinem Hund in einem Park oder Wald spazieren gehen möchte.

 

Besteht eine Leinenpflicht, muss der Hund an der Leine geführt werden – selbst wenn der Vierbeiner stets sicher 'bei Fuß' geht und auf Kommandos sofort reagiert. Die häufige Äußerung "Mein Hund muss nicht an die Leine, der hört aufs Wort" gilt bei Jägern und Gemeindevertretern nicht.

 

Verstößt ein Hundehalter gegen diese Regeln gilt dies als Ordnungswidrigkeit und ihm drohen Bußgelder in unterschiedlichster Höhe.

 

 

Allgemein gilt immer: Das Herrchen muss seinen Hund im Griff haben und auf andere Rücksicht nehmen. So sollte in öffentlichen Gebäuden, auf der Straße oder auf Plätzen – wo sich Menschen aufhalten, Hunde der Sicherheit wegen angeleint sein.

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